Napak District, Karamoja, Uganda · Wasser
Wieder nutzen, was schon gebaut ist
Manchmal beginnt ein sinnvolles Wasserprojekt mit einer Reparatur. In Napak möchten wir eine ausgefallene oder unzuverlässige Anlage prüfen lassen. Erst die Diagnose zeigt, ob ihre Wiederherstellung wirtschaftlich ist und wie sich derselbe Ausfall künftig vermeiden lässt.

- Einwohner
- 211.830 im gesamten DistriktZensus 2024, endgültige UBOS-Daten
- Junge Bevölkerung
- 119.946 Menschen unter 18 JahrenZensus 2024, gesamter Distrikt
- Regionaler Ansatz
- Reparatur bestehender Systeme und Ausbildung vor OrtUNICEF-Bericht vom 28.09.2026
- Unser Prüfauftrag
- Defektursache, Restnutzungsdauer und Ersatzteile klärenEigene Planung
Der Ort und seine Möglichkeiten
Warum Napak District?
In Napak gibt es ein dokumentiertes Beispiel, bei dem eine bestehende solare Schulanlage wiederhergestellt und örtliche Handwerker praktisch geschult wurden. Das macht die Region für die Prüfung eines Sanierungsprojekts interessant. Eine eigene Anlage ist noch nicht ausgewählt.
Napak ist eine junge Region. Der Zensus 2024 weist 119.946 Menschen unter 18 Jahren aus. Eine zuverlässige Versorgung an Schulen und im Umfeld soll den Alltag erleichtern; eine konkrete Wirkung unseres Vorhabens ist erst später messbar.
Regionaler Einblick · Projekte anderer Akteure
Kenntnisse bleiben vor Ort
UNICEF berichtet, dass an der Kalotom Primary School die solare Wasserversorgung für 1.259 Schülerinnen und Schüler wiederhergestellt wurde. Örtliche Handwerker lernten die Reparatur direkt an der Anlage. Dieses UNICEF-KOICA-Projekt ist ein regionales Beispiel und gehört nicht zur Müller Wasserinitiative.
Menschen vor Mengen
Wen soll das Vorhaben erreichen?
Noch nicht festgelegt; die 1.259 Schüler im regionalen Beispiel sind keine Begünstigten unseres Projekts.
Wir möchten die regelmäßigen Nutzer vor Ort erfassen und mit der tragfähigen Fördermenge abgleichen. Eine Schule und dieselben Kinder in ihren Haushalten dürfen dabei nicht doppelt gezählt werden. Für junge Menschen zählen verlässliche Abläufe, Wasser zum Trinken und Händewaschen und ein Zugang, den die Familien bezahlen können.
Die Beispielrechnung zur Versorgung ansehen ↗Das Budget
Was in den 39.500,00 EUR steckt
| Bau und Puffer | 12.650,00 EUR |
|---|---|
| Betriebs- und Wartungsansatz | 11.463,87 EURZehn Jahre, Leistungsumfang noch zu vereinbaren. |
| Personal und Abwicklung | 10.000,00 EUR |
| Gemeinsame Organisation | 4.800,00 EURReisen, Unterkunft, Kampagne und Beratung, Verteilung noch zu bestätigen. |
| Zahlungsgebühren | 492,12 EURModellannahme. |
| Rundungsreserve | 94,01 EUR |
| Planungsziel | 39.500,00 EUR |
Für das mögliche Sanierungsprojekt zeigt diese Aufteilung nur den bisherigen Neubauvergleich. Das tatsächliche Sanierungsangebot kann davon deutlich abweichen. Die Rechnung enthält Organisationskosten und ist kein Angebot eines örtlichen Dienstleisters. Weitere Untersuchungen, Ersatztechnik und andere Zusatzkosten sind noch zu klären.
Vollständige Kostenannahmen ↗Quellen zu dieser Region
- Uganda Bureau of Statistics: NPHC 2024, Napak District ↗Zensus 2024; abgerufen 25.10.2026
- UNICEF Uganda: Water where it matters most ↗28.09.2026
Einwohnerzahlen beziehen sich auf die gesamte Verwaltungsregion und das angegebene Zensusjahr. Sie sind keine Nutzerzahlen unseres Vorhabens. Die genannten Organisationen bestätigen keine Zusammenarbeit mit uns.