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Napak District, Karamoja, Uganda · Wasser

Wieder nutzen, was schon gebaut ist

Manchmal beginnt ein sinnvolles Wasserprojekt mit einer Reparatur. In Napak möchten wir eine ausgefallene oder unzuverlässige Anlage prüfen lassen. Erst die Diagnose zeigt, ob ihre Wiederherstellung wirtschaftlich ist und wie sich derselbe Ausfall künftig vermeiden lässt.

Blick von Sipi bei Kapchorwa in Richtung Karamoja-Ebene in Uganda, Juni 2025; keine Aufnahme aus Napak.
Blick von Sipi/Kapchorwa in Richtung Karamoja-Ebene, Uganda, Juni 2025. Landschaftliches Kontextmotiv; keine Aufnahme aus Napak oder von unserem Projektstandort. Foto: Timothy Akolamazima · CC BY-SA 4.0. Aufnahme: Juni 2025. Beispielaufnahme, kein eigenes Projekt.
Einwohner
211.830 im gesamten DistriktZensus 2024, endgültige UBOS-Daten
Junge Bevölkerung
119.946 Menschen unter 18 JahrenZensus 2024, gesamter Distrikt
Regionaler Ansatz
Reparatur bestehender Systeme und Ausbildung vor OrtUNICEF-Bericht vom 28.09.2026
Unser Prüfauftrag
Defektursache, Restnutzungsdauer und Ersatzteile klärenEigene Planung

Der Ort und seine Möglichkeiten

Warum Napak District?

In Napak gibt es ein dokumentiertes Beispiel, bei dem eine bestehende solare Schulanlage wiederhergestellt und örtliche Handwerker praktisch geschult wurden. Das macht die Region für die Prüfung eines Sanierungsprojekts interessant. Eine eigene Anlage ist noch nicht ausgewählt.

Napak ist eine junge Region. Der Zensus 2024 weist 119.946 Menschen unter 18 Jahren aus. Eine zuverlässige Versorgung an Schulen und im Umfeld soll den Alltag erleichtern; eine konkrete Wirkung unseres Vorhabens ist erst später messbar.

Regionaler Einblick · Projekte anderer Akteure

Kenntnisse bleiben vor Ort

UNICEF berichtet, dass an der Kalotom Primary School die solare Wasserversorgung für 1.259 Schülerinnen und Schüler wiederhergestellt wurde. Örtliche Handwerker lernten die Reparatur direkt an der Anlage. Dieses UNICEF-KOICA-Projekt ist ein regionales Beispiel und gehört nicht zur Müller Wasserinitiative.

  1. UNICEF Uganda: Water where it matters most ↗28.09.2026

Menschen vor Mengen

Wen soll das Vorhaben erreichen?

Noch nicht festgelegt; die 1.259 Schüler im regionalen Beispiel sind keine Begünstigten unseres Projekts.

Wir möchten die regelmäßigen Nutzer vor Ort erfassen und mit der tragfähigen Fördermenge abgleichen. Eine Schule und dieselben Kinder in ihren Haushalten dürfen dabei nicht doppelt gezählt werden. Für junge Menschen zählen verlässliche Abläufe, Wasser zum Trinken und Händewaschen und ein Zugang, den die Familien bezahlen können.

Die Beispielrechnung zur Versorgung ansehen ↗

Das Budget

Was in den 39.500,00 EUR steckt

Bau und Puffer12.650,00 EUR
Betriebs- und Wartungsansatz11.463,87 EURZehn Jahre, Leistungsumfang noch zu vereinbaren.
Personal und Abwicklung10.000,00 EUR
Gemeinsame Organisation4.800,00 EURReisen, Unterkunft, Kampagne und Beratung, Verteilung noch zu bestätigen.
Zahlungsgebühren492,12 EURModellannahme.
Rundungsreserve94,01 EUR
Planungsziel39.500,00 EUR

Für das mögliche Sanierungsprojekt zeigt diese Aufteilung nur den bisherigen Neubauvergleich. Das tatsächliche Sanierungsangebot kann davon deutlich abweichen. Die Rechnung enthält Organisationskosten und ist kein Angebot eines örtlichen Dienstleisters. Weitere Untersuchungen, Ersatztechnik und andere Zusatzkosten sind noch zu klären.

Vollständige Kostenannahmen ↗

Quellen zu dieser Region

  1. Uganda Bureau of Statistics: NPHC 2024, Napak District ↗Zensus 2024; abgerufen 25.10.2026
  2. UNICEF Uganda: Water where it matters most ↗28.09.2026

Einwohnerzahlen beziehen sich auf die gesamte Verwaltungsregion und das angegebene Zensusjahr. Sie sind keine Nutzerzahlen unseres Vorhabens. Die genannten Organisationen bestätigen keine Zusammenarbeit mit uns.